Monotypie
Und so kann eine Monotypie aussehen

Es gibt nur einen Abzug, deshalb Monotypie, und diesen kann man noch
weiterbearbeiten. Einfälle, Fantasie und Ideen sind hier gefragt.
Sehen, was man nicht sieht.

Savanne - Afrika

 


Monotypie   (griechisch monos: allein, einzig, typos: Schlag, Abdruck),
Druckverfahren, bei dem von jeder Druckplatte nur ein Abzug gewonnen werden kann.
Um eine Monotypie anzufertigen, wird ein Bild mit einer langsam trocknenden
Druck- oder Ölfarbe auf eine Glas- oder Metallplatte gemalt.

Dann legt man einen angefeuchteten Papierbogen auf die Platte, die zusammen
mit dem Papier durch eine Radierpresse gedreht wird.
Der Farbdruck erscheint beim Abziehen von der Textur, ein so hergestellter Druck
macht seinen besonderen Reiz aus.

Die im 17. Jahrhundert von dem Genuesen Giovanni Castiglione zur Meisterschaft
entwickelte Technik wurde später von William Blake, Edgar Degas und anderen
Künstlern eingesetzt und ist heute eine auch bei Laien beliebte Drucktechnik.

"Monotypie", Microsoft(R) Encarta(R)


Serie 1Monotypie


Läßt man der Fantasie freien Lauf, kann man die merkwürdigsten Dinge entdecken.


 

      Traum-Landschaft       Die Falknerin

 


Und es kann noch romantischer werden.


 

Die Märchenstadt unter der Erde

 


Hier wird es wieder sehr real.


     

      Goldfische       Opuntia im Azurblau

 


Nix real, grenzenlose Freiheit der Fantasie.


 

Morgenrot mit Eisblumen

 


Dies sind Arbeiten von Birgit Reetz aus dem Zeitabschnitt Herbst 1997, unter Anleitung von Regina Wigand (Galerie Wigand/ Berlin).
Einführung in die MONOTYPIE unter Verwendunfg von Aquarellfarben.