Dänischer Dichter und Schriftsteller (1805 - 1875)
 

  Kurzbiografie
Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense auf der Insel Fünen (Dänemark) geboren.
Als Sohn eines Schuhmachers wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater verstarb früh. Von diesem Zeitpunkt an, war es nicht mehr möglich regelmäßig die Schule zu besuchen.
Bereits mit 14 Jahren verließ er sein Elternhaus und ging nach Kopenhagen. Er wollte sich am königlichen Theater als Sänger ausbilden lassen.
Der damalige Theaterdirektor Jonas Collin unterstützte den jungen Andersen in Schulausbildung und Studium (1822 - 1828).
Der dänische König Friedrich IV, förderte Andersen mit einem königlichen Stipendium. In diesem Zeitraum entstehen Gedichte und Dramen.
1833 erhielt er ein Reisestipendium, die daraus entstandenen Reisebeschreibungen sowie der 1835 erschienene Roman "Improvisatoren" ("Der Improvisator") machten Andersen in ganz Dänemark bekannt und wirtschaftlich unabhängig.
Der im selben Jahr erschienene erste Märchenband, deren Märchen ihn später weltberühmt machten, fand jedoch kaum Beachtung.
Seine Märchen schrieb er zunächst für Kinder, doch die empfindsam ausgefeilten Erzählungen mit ironischen Esprit gewannen bald auch die Herzen der Erwachsenen. Berühmt wurde H. C. Andersen durch seine zahlreichen Märchen wie "Die Prinzessin auf der Erbse", "Des Kaisers neue Kleider", "Die Schneekönigin", "Die kleine Meerjungfrau" und "Das häßliche Entlein"
Angelehnt an dänische, deutsche und griechische Sagen und historische Begebenheiten, dem Volksglauben verbunden und inspiriert von literarischen Strömungen seiner Zeit, schuf Andersen die bedeutsamsten Kunstmärchen des Biedermeier. Der sensible und vielgereiste Dichter starb am 4. August 1875 in Kopenhagen.
Die Skulptur der "Kleinen Meerjungfrau", eine seiner bekanntesten Märchengestalten, im Hafen von Kopenhagen ist zum Wahrzeichen dieser Stadt geworden.
RC-Home